Eislöwen starten – Ohne Kapitän nach Kaufbeuren

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Die Dresdner Eislöwen starten in die neue DEL2 Saison. Zuletzt gewannen sie zwei Vorbereitungsspiele gegen die Oberligisten aus Leipzig (9:2) und Halle (4:0). Nun wird es aber ernst. Am Freitag, 11. September (19.30 Uhr) starten die Blau-Weißen mit einem Gastspiel beim ESV Kaufbeuren.

Eislöwen Verteidiger Peter Macholda kann es jedenfalls kaum noch abwarten: „Wenn viele neue Spieler zu einer Mannschaft stoßen, dann ist das zunächst eine Herausforderung und nicht leicht. In der Vorbereitung konnten wir allerdings schon unter Beweis stellen, dass wir als Team gut zusammenpassen und immer besser miteinander funktionieren. Wir sind heiß auf den Saisonstart.“

Mit Kaufbeuren wartet auf die Dresdner am Freitag eine kleine Wundertüte. „Den Saisonstart auswärts zu bestreiten, ist nie leicht. Kaufbeuren hat sich auf vielen Stellen verstärkt und wird eine deutlich bessere Rolle spielen als noch in der letzten Saison“, schätzt Eislöwen Trainer Thomas Popiesch den Gegner ein. Doch auch an ihm wird nicht vorbeigegangen sein, dass Kaufbeuren noch so einige Probleme zu bewältigen hat.

Kaufbeuren unterlag letztes Wochenende im Testspiel fast sensationell mit 5:7 gegen den Oberligisten ERC Sonthofen. Aber letztlich muss das auch nichts heißen. „Ich erwartete aggressives Eishockey, denn das wird Trainer Mike Muller von seinem Team fordern. Ich habe selbst noch mit ihm in Essen gespielt. Nicht zuletzt ist Goalie Stefan Vajs immer in der Lage, an einem guten Tag ein Spiel für seine Mannschaft zu entscheiden“, so Popiesch.

Für die Dresdner gilt es gleich zu Beginn einen schweren Ausfall zu verkraften. Neben Tomas Schmidt (Innenbandriss) müssen die Blau-Weissen auch auf Marcel Rodman verzichten. Er musste im Testspiel gegen den DEL Club Hamburg Freezers verletzt ausscheiden. Es bestand der Verdacht einer Halswirbelverletzung. Nun muss der Dresdner Kapitän sich weiteren neurochirurgischen Untersuchungen unterziehen. Bislang konnte er das Training noch nicht wieder aufnehmen.

Verstärkung kommt derweil vom Kooperationspartner aus Berlin. Kai Wissmann, Jonas Schlenker und Vladislav Filin sind im Kader gegen Kaufbeuren dabei.

Auch die Entscheidung im Tor ist gefallen. Marvin Cüpper bekommt als Erster das Vertrauen des Trainers und startet in Kaufbeuren in die Saison.

Gleich am Sonntag steht dann die Heimpremiere an. Um 17 Uhr empfangen die Eislöwen die Starbulls Rosenheim in der Energieverbundarena. „Die Stärken der Mannschaft von Franz Steer sind bekannt. Auch Rosenheim hat sich auf den Importstellen verstärkt, um noch mehr Durchschlagskraft zu erzielen. Wir werden uns zunächst darauf fokussieren, uns nicht zu stark ins eigene Drittel drücken zu lassen“, wirft der Trainer schon einmal einen kleinen Blick voraus auf den nächsten Gegner.

Foto: Eislöwen im Test gegen die Hamburg Freezers (Sportzeitung)

 

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