Hagemann trifft doppelt

Der Bischofswerdaer FV gewann Teil 1 des Doppelspieltages. Gegen Inter Leipzig siegten die Schiebocker souverän mit 3:1 und nicht einmal 48h nach Abpfiff müssen sie erneut auf dem Platz stehen. Dann wird die Partie gegen Askania Bernburg angepfiffen.

Beide Spiele müssen die Bischofswerdaer gewinnen, wenn sie noch eine Minichance auf die Tabellenführung behalten wollen, denn sowohl Chemie Leipzig als auch Halberstadt patzten an diesem Spieltag nicht.

Für Bischofswerda geht mit dem Sieg auch eine Negativserie zu Ende, denn Inter Leipzig hatte sich inzwischen zu einem Angstgegner für Schiebock entwickelt.
„Es ist natürliche ein freudige Sache, dass wir nach sechs Niederlagen nun erstmals gegen Inter gewinnen konnten. Es war wie immer ein sehr enges Spiel, doch diesmal mit einem positiven Verlauf für uns“, so BFV Trainer Erik Schmidt.
Tom Hagemann brachte die Gastgeber sehr früh mit einem Foulelfmeter in der 4. Minute in Führung. Das spielte dem Bischofswerdaer FV gut in die Karten und gab Sicherheit.

„Wir konnten aus der Führung heraus und etwas defensiver orientieren und haben dann versucht gut umzuschalten, was uns auch ab und an sehr gut gelungen ist“, analysierte Erik Schmidt nach dem Spiel.

Das 2:0 gab zusätzliche Sicherheit, dieses Spiel gegen Inter erstmals siegreich beenden zu können. Dies schoss in der 49. Minute erneut Tom Hagemann nach einem Bilderbuchkonter. Frank Zille hatte sich auf der rechte Seite durchgesetzt und legte auf den mitgelaufenen Hagemann auf.

Für das 3:0 sorgte Joker Cornelius Gries, welcher in der 83. Minute für Tom Hagemann ins Spiel kam. Nur zwei Minuten später sorgte er für die Entscheidung. „Es war eine angekündigte Freistoßvariante. Ich wusste wo der Ball hinkommen soll und hab mich dort in den Ball hinein geworfen. Es war eine Erleichterung, mein erstes Saisontor in einem Punktspiel“, war Cornelius Gries entsprechend zufrieden.

Das 3:1 in der 89. Minute von Kay Druschky war nur noch Ergebniskosmetik.

Der Trainer äußerte sich zufrieden: „Ich freue mich für die Mannschaft, die ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Es war ein sehr intensives Spiel, wir mussten viel laufen, viel gegen den Ball arbeiten. Das haben wir gut gemacht.“ Doch er hat nun ein ganz anderes Problem. „Jetzt ist natürlich die Farge, wie bekommt man die Mannschaft innerhalb von 48h wieder fit?“

Wie gesagt, am 1. Mai um 14 Uhr wird in Bischofswerda erneut gespielt. An Motivation wird es nicht mangeln, denn noch besteht die kleine Hoffnung ganz oben heranzukommen. „Es ist ein gutes Gefühl, dass wir nicht schon komplett für uns alleine spielen, sondern immer noch ein Ziel haben und so eine gewisse Motivation in unseren Spielen“, so Torschütze Cornelius Gries.

Ein Sieg gegen Bernburg ist Pflicht, dann rückt Bischofswerda noch einmal auf fünf Punkte heran. Andernfalls sind auch alle Minichancen nur noch theoretischer Natur, denn Chemie Leipzig und Halberstadt müssten bekanntlich irgendwann noch Punkte liegen lassen. Die Spieltage werden aber immer weniger.

 

 

Forto: (Archiv) A. Merkel

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