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Die Dresdner Eislöwen konnten ihren Heimvorteil im letzten und entscheidenden Spiel des Playoff Viertelfinales nicht nutzen. Sie verloren am Abend gegen Kaufbeuren mit 2:3 (1:1; 0:2; 1:0). Die Saison ist für die Blau-Weißen damit beendet.

Zum Spielgeschehen:

88x134anzDas Spiel startete bereits nach 32 Sekunden mit einer ersten Strafzeit gegen Kaufbeuren. Im Powerplay verzeichnete Dresden eine gute Möglichkeit, doch ESVK-Goalie Stefan Vajs war zur Stelle. Beide Teams lieferten ein temporeiches Spiel ab. Die Gastgeber verzeichneten in der ersten Hälfte dieses Spielabschnitts weitere gute Torgelegenheiten. Mit zunehmender Spieldauer agierte jedoch auch die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann torgefährlicher. Das zweite Powerplay der Allgäuer war dann von Erfolg gekrönt: Joona Karevaara erzielte den Führungstreffer in der 15. Minute. Die letzten beiden Spielminuten im ersten Drittel spielten die Eislöwen in doppelter Überzahl. Bei noch sechs Sekunden auf der Uhr markierte Teemu Rinkinen den Ausgleich für die Hausherren.

Im Mitteldrittel fiel durch Karevaara die erneute Führung der Joker (25.). Nur wenige Zeit später baute ESVK-Spieler Jeffrey Szwez mit seinem Powerplaytreffer den Vorsprung aus (27.). Die Blau-Weißen gaben sich nicht auf und agierten gefährlich vor dem gegnerischen Tor, aber Kaufbeurens Schlussmann vereitelte einen Treffer.

Der Schlussabschnitt begann mit einem Powerplay der Dresdner. Diese Spielsituation nutzte Dominik Grafenthin für den Anschlusstreffer (41.). Die Hausherren drängten auf den Ausgleich. Jedoch agierten die Mannen aus dem Allgäu clever und verteidigten das Ergebnis.

Stimmen zum Spiel:

ESVK-Trainer Andreas Brockmann: „Es war ein typisches Spiel sieben in der Playoff-Serie. Beide Mannschaften wollten keine Fehler machen, haben aggressiv gespielt. Wir sind jetzt überglücklich. Ich muss der Mannschaft einfach ein Kompliment dafür machen, wie unglaublich sie die Schüsse geblockt hat.“

Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Ich habe viel Respekt vor Andreas Brockmann und seiner Mannschaft. Beide Teams haben in den letzten 14 Tagen alles gegeben und sich einen harten Kampf geliefert. Ein Spiel geht allerdings 60 Minuten. Die erste Hälfte haben wir ein wenig verschlafen, die andere Hälfte war sehr gut. Aber das reicht nicht aus. Heute hat das bessere Team gewonnen.“

Am morgigen Dienstag den 28.03 dürfte die EnergieverbundArena aus allen Nähten platzen. Es kommt um 19:30 Uhr tatsächlich zum siebenden und entscheidenden Spiel im Playoffs-Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren.

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